Anatomie

Yogasana bedeutet hochdifferenzierte Körperarbeit. Wie ein Musiker sein Instrument kennen und pflegen muss, um es virtuos zum Erklingen zu bringen, muss ein Yoga-Übender – und erst recht ein Yoga-Unterrichtender – seinen Körper kennen und verstehen. Das ist das Werkzeug für eine bewusste eigene Yoga-Praxis und ein verantwortungsvolles Unterrichten.

In Yogasana wird großer Wert auf das korrekte Alignement der Haltungen gelegt. Hierfür ist das Wissen um die Struktur des Körpers – Knochen, Gelenke und Muskeln – grundlegend. Die Qualität der Übungsweise wirkt sich direkt auf die Organsysteme aus, insbesondere auf die Atmung und das Herz-Kreislauf-System. Dem Nervensystem kommt eine besondere Bedeutung zu, ist doch das Gehirn als Organ des Geistes das eigentliche Ziel der Yogasana-Praxis.
 
In der Ausbildung zum/zur Yogasana Yogalehrer/in stellt die Anatomie das umfangreichste Theoriefach dar - mit dem Anspruch, den menschlichen Körper in seinem Aufbau und seiner Funktion kennenzulernen, zu verstehen und den Bezug zur Asana-Praxis herzustellen. Auch der Umgang mit den häufigsten gesundheitlichen Problemen wird angesprochen.

Inhalte der Anatomie im Überblick:

  • Der Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Muskulatur)
  • Die inneren Organsysteme (Atmung, Herz-Kreislauf-System, Verdauungssystem und Ausscheidungsorgane, Fortpflanzungssystem)
  • Die Sinnesorgane und das Nervensystem (ZNS, PNS, vegetatives NS)
  • Übergeordnete Integrationssysteme (Immunsystem, Hormonsystem)
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